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Die Vermessung des Steinhuder Meers

Uns allen ist der zunehmende Schlamm beim Segeln ein Dorn im Auge. Es gibt da aber auch eine Gruppe, die nicht nur jammert, sondern die auch aktiv an einer Verbesserung arbeitet.
Seit dem Ende des winterlichen Befahrensverbotes wird das Volumen des Schlamms mit Ultraschall-Messgeräten kartographiert. Durch zahllose Fahrten in einem engen 50m Raster wird dabei die Wassertiefe und die Unterkante des Schlamms erfasst. Wichtig ist uns, dass gleiche Messverfahren und die gleiche Auswertung wie bei der letzten Messung in 2019 zu verwenden.

Gern dürfen interessierte Segler mithelfen, diese Fahrten durchzuführen.

Oder aber ihr tretet dem Verein zum Erhalt des Steinhuder Meeres VESM bei, um so die Reichweite des VESM zu erhöhen.

Die Schlammvermessung soll gute Argumente liefern, neue Polder zu erstellen und mehr Schlamm abzupumpen.
Besonders in diesem Wahljahr können wir vielleicht mehr Bewegung zugunsten des Meeres erzeugen.
Selbst der jüngste Seeentwicklungsplan bestätigt, dass die vermehrte Schlammneubildung menschengemacht ist und dass in den letzten Jahren höchstwahrscheinlich zu wenig Schlamm aus dem Meer entfernt wurde.